04.03.2013

Wir tun so, als wären wir stabile, unveränderliche Dinge,

denen Veränderungen widerfahren, aber das ist nicht möglich.

Wenn wir die Idee, dass die Dinge sich verändern, zu Ende denken,

dann erkennen wir, dass wir selbst Veränderung sind,

dass das Wesen der Dinge Veränderlichkeit ist.

 

J. Warner

25.02.2013

 

Ich rufe mir in hektischen Zeiten immer das Bild

von einem japanischen Zen Mönch in den Kopf,

der langsam hingabevoll einen Fuß vor den anderen setzt

und bei jedem so kleinen Schritt ein Glöckchen läutet,

das er aufmerksam in der Hand hält.

Er ist bei sich, nichts lenkt Ihn ab, Unbeirrbar,

trotz der chaotischen Fußgänger der Großstadt,

die an ihm vorbeihasten, die er als langsam Schreitender stört.

Was ist das Leben? Und wer nimmt es wahr?

Der Langsame oder der Schnelle?

 

N.N.

18.02.2013

 

Herr. schicke, was Du willst,

Ein Liebes oder Leides;

Ich bin vergnügt, dass beides

Aus Deinen Händen quillt.

Wolltest mit Freuden

Und wolltest mit Leiden

Mich nicht überschütten!

Doch in der Mitten

Liegt holdes Bescheiden.

 

E. Möricke

11.02.2013

Wenn du nicht bekommst, was du willst,

dann denk daran, dass es manchmal dein Glück sein kann.

(Dalai Lama)

03.02.2013

Lass Deinen Körper und Geist los und

überlass Dich dem Glück, um so zu sein, wie Du bist.

Wer willst Du sein, wenn nicht du?

Wo willst Du sein, wenn nicht hier?

Wann willst Du leben, wenn nicht jetzt?

Und genau da bist Du im Augenblick-

was für ein Glück!

Dogen