09.09.2015
 
Nimm dir jeden Tag die Zeit, still zu sitzen und auf die Dinge zu lauschen.
Achte auf die Melodie des Lebens, welche in dir schwingt.
Buddha
24.07.2015
 
Unsere Gedanken können bewirken, daß sich unsere Gefühle ändern.
Gefühle haben Auswirkungen auf unser Verhalten und unser Verhalten 
kann sich in Handlungen äußern, die auf Entscheidungsprozessen beruhen,
die durch unsere Gedanken beeinflusst wurden.
In diesem Kreisschluss findet sich die sich selbsterfüllende Prophezeiung,
wenn auch unsere Illusionsbilder die innere Einstellung und das Verhalten manipulieren.
Wir bestimmen uns mit unseren Gedanken selbst.
 
(N.N.)
06.07.2015
 
Die Homöopathie kann jeden Nachdenkenden
leicht überzeugen, daß die Krankheiten der Menschen
auf keinem Stoffe... keiner Krankheits-Materie beruhen,
sondern daß sie einzig geistige (dynamische) Verstimmungen
der geistartigen, den Körper des Menschen
belebenden Kraft (des Lebensprinzips, der Lebenskraft) sind.
 
(Samuel Hahnemann)
15.06.2015
 
Wissenschaft und Glaube sind "orthogonal", wie wir sagen.
Das bedeutet, dass Glaubensinhalte mit wissenschaftlichen Verfahren
weder bewiesen noch widerlegt werden können.
Umgekehrt kann Offenbarungswissen nicht zur Widerlegung oder
Bestätigung wissenschaftlicher Hypothesen herangezogen werden.
Glaube setzt dort an, wo wissenschaftliche Evidenz endet.
Wissenschaftlicher Fortschritt verschiebt die Grenzen
zwischen Erklärtem und Unerklärtem.
Es ist, als bliese man in einen Ballon.
Das Volumen des Gewussten nimmt zu, aber die Oberfläche,
die Grenzfläche zum Nichtgewussten, dehnt sich ebenfalls aus.
 
(Wolf Singer)
02.06.2015
 
Der Zustand unserer gegenwärtigen Lebenssituation
ist die unmittelbare Folge früherer
getroffener richtiger oder falscher Entscheidungen.
Anhaften an Erfolg, Ehre oder Besitz macht niemanden glücklicher.
Erfüllte Wünsche lasssen einen im Stich,
sobald man das Begehrte erreicht hat.
Sobald ein Traum zur Realität wird, passt er
nicht mehr in das ideelle Muster vom Ich und seiner Vision.
Ein endlich erreichtes Ziel, ein erfüllter wichtiger Wunsch erzeugen,
wenn sie orthodox, also nach der gewohnten Methode des Wollens und Kämpfens
gewonnen werden, eine andere unangenehmee Nebenwirkung:
Die Sorge, das Erlangte wieder zu verlieren.
 
(Theo Fischer)